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Entstehung

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Die Longmen-Grotten bei Luoyang

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Überblick:

12km südlich der Stadt Luoyang befinden sich am  Fluß Yi die Longmen-Grotten.

494 n. Chr. begannen Mönchskünstler mit der Ausgestaltung der Höhlentempel.

In über 1.300 Grotten und 700 Nischen befinden sich 40 Pagoden, 2.780 Inschriften und mehr als 100.000 Statuen und Abbildungen.

Bis zu 800.000 Künstler sollen an diesem Werk beteiligt gewesen sein.

 

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Entstehung:

Im Westen der Provinz Henan, nur wenige Kilometer südlich des Huanghe (Gelber Fluß) liegt die Stadt Luoyang. Rund 12km südlich hiervon befinden sich die Longmen- oder Drachentor-Grotten. Sie zählen zu den bedeutendsten kulturhistorischen Bauwerken Luoyangs und stellen zusammen mit den Höhlen in Dunhuang und Datong den Höhepunkt buddhistischer Kunstfertigkeit dar.

An beiden Ufern des Yi-Flusses erstrecken sich die Grotten. Der Fluß windet sich in nördlicher Richtung durch eine steile Schlucht, die im Volksmund Longmen (Drachentor) genannt wird. Der Ursprung dieser Bezeichnung ist nicht eindeutig geklärt. Zum einen heißt es: weil die Schlucht gegenüber des Kaiserpalastes liegt und der Drache das Symbol des Kaisers war, wurde sie Drachentor genannt. Zum anderen heißt es wiederum: Weil hinter den Bergen ein Drache gelebt haben soll wurde die Schlucht so genannt.

Vier Jahrhunderte nachdem die buddhistische Lehre nach Luoyang gekommen ist, begannen 494 n. Chr. die Mönchskünstler mit der Ausgestaltung der Höhlentempel. 400 Jahre lang wurde an der Anlage gebaut und erweitert. In dieser Zeit entstanden somit rund 1.300 Grotten, 700 Nischen, 40 Pagoden, 2.780 Inschriften und mehr als 100.000 Figuren, worunter die größte Buddha-Statue über 17m hoch und die kleinste nur 2cm groß ist. Über 800.000 Künstler sollen an dieser Anlage mitgewirkt haben.

 

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Details:

In der Mitte des 7. Jahrhunderts entstand als erste große Höhle, die Qian Xi-Tempelhöhle. Im Zentrum der Höhle thront ein Buddha Amitabha, der von zwei Bodhisattvas und zwei Schülern flankiert wird. Auf beiden Seiten des Eingangs stehen zusätzlich noch zwei Wächtergottheiten..

Die Bin Yang-Höhle besteht aus einer Gruppe von insgesamt 3 Höhlen. In der mittleren Bin Yang-Höhle, mit deren Bau um das Jahr 500 begonnen wurde, findet man einen sitzenden Buddha Sakyamuni, zu beiden Seiten steht je ein Schüler und ein Bodhisattva. Trotz der sitzenden Position hat diese Figur eine Größe von ca. 8,5m. Die südlichen Bin Yang-Höhle beinhaltet mehrere Stilrichtungen, da mit dem Bau bereits unter den Nördlichen Wei begonnen wurde. Fertiggestellt wurde sie aber erst in der Tang-Zeit. Die nördliche Bin Yang-Höhle enthält einen Amitabha-Buddha. Am Eingang sind zwei herrliche Bas-Reliefs zu sehen, die lebensgroße Dharmapalas, Wächtergottheiten, dartstellen.

Während der Tang-Zeit entstand im Jahr 680 die Zehntausend-Buddha-Höhle, Wan Fu Dong. 15.000 kleine Buddhafiguren zieren diese Höhle. Die Rückwand hinter der zentralen Buddhastatue zeigt 54 Lotusblüten, in denen kleinere Figuren sitzen.

Die Zehntausend-Buddha-Höhle

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In der Lotosblütenhöhle, Lian Hua Dong, findet man die kleinsten Figuren, sie sind nur 2cm groß. Ihren Namen hat die Höhle von einer riesigen Lotosblüte, die die Decke der Höhle ziert.

Die älteste Höhle, die Gu Yang-Höhle enthält viele kleine Nischen sowie wichtige Inschriften aus der nördlichen Wei-Dynastie.

Erwähnt sei noch die Yao Fang-Höhle, die zahlreiche medizinische Schrifttafeln enthält.

Die Hauptfigur des Feng Xian-Tempels

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Der imposanteste und auch der größte Teil der Anlage ist der Feng Xian-Tempel. Die Hauptfigur, die einen Vairocana-Buddha darstellt, erreicht in sitzender Pose immerhin noch eine Höhe von 17,14m. Allein Die Ohren haben eine Länge von 1,9m. Obwohl die Gesichtszüge sehr einfach gestaltet sind, strahlt die Figur eine ergreifende Ruhe und Besinnlichkeit aus.

Zwei Schüler sowie zwei Bodhisattva-Figuren flankieren den Buddha.

Beeindruckend sind auch die Wächtergötter mit ihren dämonischen Fratzen.

Wächtergötter am Feng Xian-Tempel

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